Kneipenfick in Erkenschwick

Während es in Großstädten wie Berlin oder Hamburg ja fast religiöse Züge annimmt, in welchem Stadtviertel man wohnt, habe ich dem bis vor kurzem nicht unbedingt große Beachtung geschenkt. Klar, in der Geburtskleinstadt im beschaulichen Münsterland ist sowas per se nicht vorhanden und auch in Münster kann man innerhalb des Innenstadtbereichs gefahrlos hinziehen, wohin man möchte. Wohnniveau, Bevölkerung und Infrastruktur geben sich da untereinander nicht viel. Weiterlesen

Tante Guerilla – Aus Punkrock! #13

Bevor 2003 der Name Tante Guerilla hochoffiziell eingetragen wurde, bestand bereits das heutige Label Kidnap Music als Distro und kleiner Mailorder. Deshalb lautet der vollständige Namen des Unternehmens nach wie vor “Tante Guerilla – Kidnap Music GbR”. Mit den Jahren entwickelte sich die Idee von Measy und Alex so gut, dass dort heute vier Leute fest angestellt sind, zwei weitere Leute immer mal wieder aushelfen, sowie regelmäßig noch einmal zwei Personen dort Erfahrungen als PraktikantInnen sammeln. Über kurz oder lang wuchs das Geschäft der beiden Jungs über die Grenzen der kleinen Kreisstadt St. Wendel im Nordosten des Saarlands hinaus, woraufhin im Frühjahr 2008 der zweite Shop in Deutschlands ältester Stadt Trier eröffnet wurde. Weiterlesen

Modern Pets auf Eurotour – Aus Punkrock! #13

Ick sach, sag Ick – Ick sage: Wat soll Ick sagen?

Über Touren zu schreiben ist immer so ne Sache…eigentlich passiert  jeden Tag nahezu das gleiche. Lange Autofahrten – ankommen – warten -  essen – Aufbau – Soundcheck – warten – spielen – Party – warten –  schlafen – lange Autofahrten – warten – warten – warten – dumm sein – warten….

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CRASS – Interview 2010 – Aus Punkrock! #13

Als vor knapp über drei Jahren bekannt wurde, dass Steve Ignorant alte Sachen von Crass performt, war ich wie paralysiert und direkt nervös, weil ich nicht genau wusste ob ich wirklich sehen will, was der damalige Sänger dieser in vielen Belangen wegweisenden Band aus dem Material der End-Siebziger machen wird. Kurzerhand entschloss ich mich dagegen nach England zu fliegen und mir einen traurigen Abend zu ersparen. Hatte ich das nach den vielen Reunions in diesem Jahrtausend doch leider schon viel zu oft erlebt. Doch bei alten Punk und Oi! Kapellen fand ich das alles nicht so tragisch, wie es bei Steve Ignorant und Crass passiert wäre. Denn 2007, als die ersten Performances des Debütalbums „Feeding Of The Five Thousand“ stattfanden, war mein Verhältnis zu den mit wichtigsten Wegbereitern des DIY doch noch sehr ehrfürchtig. Eine Sache, mit der ich im Alltag schon nichts anfangen kann und die ich im Punk total daneben finde. Ehrfurcht oder Demut finde ich total bekloppt, Respekt hingegen ist ne ganz andere Hausnummer und ist meist überaus angebracht. Weiterlesen

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