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	<title>Punkrock Fanzine</title>
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		<title>Strung Out in Berlin und Köln</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Jun 2013 12:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bocky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast ein ¼-Jahrhundert touren Strung Out aus Simi Valley in Kalifornien nun schon durch die Welt und rocken mit ihrer Mischung aus Skatepunk und Melodic Hardcore von kleinen Clubs bis hin zu großen Festivals alles was nicht bei drei auf &#8230; <a href="http://www.punkrock-fanzine.de/?p=2224">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/strung+out+cross+II.jpg" rel="lightbox[2224]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2226" title="strung+out+cross+II" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/strung+out+cross+II-300x158.jpg" alt="" width="300" height="158" /></a></p>
<p>Fast ein ¼-Jahrhundert touren <em><strong>Strung Out</strong></em> aus Simi Valley in Kalifornien nun schon durch die Welt und rocken mit ihrer Mischung aus Skatepunk und Melodic Hardcore von kleinen Clubs bis hin zu großen Festivals alles was nicht bei drei auf den Bäumen ist. <span id="more-2224"></span>Derzeit sind die Jungs mal wieder in Europa auf Tour und so stolperte ich am 1. Mai in Kreuzberg beim Myfest über ihren Bassisten <em><strong>Chris Aiken</strong></em>, der wie ich auf dem Weg zur Core Tex Bühne war, um dort Samiam zu sehen. Wir verabredeten uns für ein Interview und trafen uns eine Woche später in Köln, wo sie gerade die Live Music Hall zum Beben gebracht hatten.</p>
<p><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/strung-out-10.jpg" rel="lightbox[2224]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2227" title="strung-out-10" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/strung-out-10-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<p><strong>Chris,</strong> <strong>22 Jahre gibt´s Strung Out nun schon, seit 1999 bist du dabei. Wie kam es dazu und gab´s ein Leben vor Strung Out? </strong></p>
<p>Klar, ich hab davor auch schon Musik gemacht und in einer Band Gitarre gespielt. Ich komm aus der gleichen Stadt in Kalifornien wie Strung Out und hab damals oft mit meinem Freund Tyler rumgehangen. Wir sind zusammen aufgewachsen und zur Schule gegangen. Tyler spielte damals schon in der Band <em><strong>Pulley</strong></em> und Pulley und Strung Out sind so was wie Geschwisterbands. Also lernte ich so die Jungs von Strung Out kennen. 1998 hab ich dann erfahren, dass Jim, der damalige Bassist, aufhören würde. Sie haben mich angerufen und gefragt, ob ich mir vorstellen könnte ihre Songs zu lernen und bei ihnen Bass zu spielen. Das war 1999, also vor fast 15 Jahre &#8211; eine lange Zeit, schon verrückt!</p>
<p><strong>Wann haben deine Eltern aufgehört dir zu sagen: „Such dir mal n richtigen Job!“</strong></p>
<p>Als ich bei Strung Out angefangen habe, hab ich ja noch mit meiner Mutter zusammen gearbeitet, bei einer großen amerikanischen Krankenversicherung. Ich hab damals auch unterschiedliche Bürojobs gemacht und abends halt geprobt. Generell haben meine Eltern mich immer sehr unterstützt. So lang ich gearbeitet habe, konnte ich ja meine Freizeit in meine Liebe zur Musik investieren. Es war weniger dieses „Such dir mal einen richtigen Job!“ sondern mehr die Angst in den Augen oder die Sorge „du wirst älter, du bist jetzt 23, vielleicht solltest du doch mal darüber nachdenken …“. Aber ich wollte nicht der Job-Typ sein, ich wollte der Musik-Typ sein, wollte Songs schreiben und durch die Welt touren, Leute treffen in Berlin, in Australien etc. Ich wusste, ich muss das machen und ich wurde sehr glücklich damit. Aber ich hab mir dafür auch den Arsch aufgerissen. Freitagabends bin ich zu Hause geblieben und hab geübt, während meine Freunde auf Partys gegangen sind. Ich habe definitiv hart dafür gearbeitet und es hat sich ausgezahlt, denn jetzt bin ich ja hier.</p>
<p><strong>Was hat sich in den 15 Jahren geändert und was motiviert dich weiter zu machen? </strong></p>
<p><a name="_GoBack"></a>Es hat sich einiges getan! Als ich in die Band kam war ich 23, in ein paar Wochen werde ich 38. Man verändert sich, man wächst und das ist gut so, denn sonst wäre es recht langweilig. Aber ich liebe es noch immer, das zu tun, was ich tue. Ich bin gern auf der Bühne, spiele vor Leuten, ich liebe es Musik zu machen, Menschen zu unterhalten und ich liebe es in die verrücktesten Länder zu reisen und immer neue Leute kennen zu lernen. Wir zum Beispiel haben uns ja in Berlin auf der Straße getroffen, wie cool ist das?! Wir beide lieben Musik, deswegen haben wir uns kennen gelernt und sitzen jetzt hier in Köln und machen ein Interview. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich das große Glück habe, so leben zu dürfen. Aber ich bin nicht mehr der, der ich vor 15 Jahren war – noch nicht mal der, der ich letzte Woche war.</p>
<p><strong>Am 1.Mai habt ihr in Berlin gespielt &#8211; auf einer kleinen Bühne auf dem Myfest in Kreuzberg. Wie kam es dazu? </strong></p>
<p>MAD, unsere Booking-Agentur hat das organisiert. Ich wusste nur, dass wir in Berlin spielen, aber nicht, dass es ein so einzigartiges Festival sein würde. Kurz bevor wir die Tour gestartet haben, hat mir Andrew, der Gitarrist von <em><strong>STRIFE</strong></em>, getextet: “Hey, we are playing in Berlin together with you and <em><strong>H2O</strong></em>!“ Mit den Jungs von STRIFE bin ich aufgewachsen und zusammen zur Schule gegangen, also hab ich mich tierisch gefreut. Aber wir hatten keine Ahnung vom Myfest bevor wir ankamen. Unser Tourmanager Alex hat uns dann erzählt, dass es ein richtig großes Festival ist und man eine Menge Leute trifft. Als wir ankamen, dachte ich nur, holy shit, there are a lot of fuckin people here, this is fun! Und wir alle, STRIFE, H2O, Samiam, unsere Freunde von Nations Afire, hatten eine richtig geile Zeit! Wir waren froh, dabei zu sein und ich hoffe, das klappt auch im nächsten Jahr!</p>
<p><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/strung-out-1.jpg" rel="lightbox[2224]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2228" title="strung-out-1" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/strung-out-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><strong>1. Mai in Berlin – das steht für Partys, Konzerte, Demos und 7.500 Polizisten im Einsatz. Was machst du am Tag der Arbeit in Kalifornien, wenn du nicht grad auf Tour bist? </strong></p>
<p>Ich glaub Labor Day ist in den US irgendwann Anfang September. Als ich aufgewachsen bin, war Labor Day für mich der Tag bevor das neue Schuljahr losging, also ein langes Wochenende. Für mich ist das ehrlich gesagt nur ein freier Tag, an dem du machst, was du willst. Wir kümmern uns nicht so darum, was es wirklich bedeutet, ich denke die meisten tun das nicht. Hier hat der Labor Day eine große Bedeutung, das ist für einige in den USA auch so, aber für mich ist es eher ein Tag für BBQ. Hier ist es wirklich ein Tag der Bewegung, politisch und es scheint sehr bedeutend zu sein. Das hat mich in Berlin sehr beeindruckt. Nach der Show sind wir zum Brandenburger Tor gegangen und haben all die Polizisten gesehen, so viel Polizei und dann die Demo. Und ich dachte an Labour Day zu Hause. Da ist es eher: „Komm rüber, wir machen BBQ, bring Bier mit!“ Ich bin wirklich glücklich, dass ich das hier erleben durfte.</p>
<p><strong>Ende letzten Jahres war ich in Myanmar, wo Punk noch eine junge, wilde und rebellische Subkultur ist, die sich auch auf frühen US-Punk- und Hardcore bezieht – Punk ist dort noch Underground mit klaren politischen Statements. Wie politisch ist Punk heute in den Staaten und wie politisch seid ihr als Band? Oder hat der Mainstream längst gesiegt? </strong></p>
<p>Es ist mit Sicherheit heute anders, mehr Mainstream. Punk war wirklich Punk in den frühen 80-ern, oder späten 70-ern, mit Dead Kennedys, Adolescents, Black Flag, early Bad Religion, Circle Jerks &#8211; das war damals die Bewegung. Es gibt immer noch Bands, die diese Flamme am Leben erhalten, das ist großartig! Wir haben mit Sicherheit einige Texte, die politisch sein mögen, aber unsere Band fokussiert mehr auf Individualität. Es ist gut, wenn wir mit unserer Musik jemandem helfen, am Leben zu bleiben, von Drogen wegzukommen, mal ein Buch zu lesen oder jemanden inspirieren für ein Amt zu kandidieren. Dinge ändern sich, sie entwickeln sich weiter und sie werden nie so sein, wie sie vor vielen Jahren einmal waren. Wir haben uns damals an der <em><strong>Rock Against Bush</strong></em>-Kampagne beteiligt und bei einem Album mitgemacht, das Fat Mike zusammengestellt hat. Dafür haben wir einen politischen Song gemacht, „No voice of mine“. Das Beste was wir tun konnten, denn Leute hören unsere Musik. Also haben wir mit Freunden diese zwei Platten gemacht, um ein klares Statement abzugeben. Wir sind keine wirklich politische Band, aber wir haben diesen politischen Song gemacht und waren eine Stimme von vielen, die gesagt haben: „Hey, ihr regiert dieses Land wie Scheiße, so Fuck!“</p>
<p><strong>Spielt man Eure Songs in den Staaten eigentlich im Radio? </strong></p>
<p>Nicht oft, manchmal mitten in der Nacht auf K-Rock, einer Radiostation in L.A., einige Punkradios spielen uns, aber keine Mainstream-Sender.</p>
<p><strong>In Berlin hab ihr vor ca. 100 Leute gespielt, hier in Köln sind es Tausend und im August steht ihr beim Resurrection Festival in Spanien wieder vor 10.000den &#8211; was gefällt dir am besten? </strong></p>
<p>Es ist die Mischung, die Abwechslung. Ich mag die großen Shows, wer nicht? Es ist gigantisch, ein Rausch, den dir keine Droge geben kann. Aber genau so liebe ich es, in kleinen Clubs zu spielen. 50 Leute in einem kleinen Raum, die über dich fallen und richtig Party machen. Das tolle ist doch, dass ich all das erleben darf. Wir hatten wirklich massive Shows und dann wieder sehr kleine, gestern vor 10.000 und heute vor hundert Leuten, die alles geben, über mich fallen, die Mikroständer umhauen und richtig Spaß haben. Das ist das coole – beides zu haben und zu lieben.</p>
<p><strong>Wie lief die Tour in Europa bisher? </strong></p>
<p>Die „Vans &#8211; Off the wall“ Show in Italien mit <em><strong>Millencolin</strong></em> war unglaublich. Fast 12.000 Leute, es war wirklich außergewöhnlich &#8211; so viel Energie aus dem Publikum. Gestern die Show in Holland war cool, das Groezrock Festival war auch gut, Berlin war fantastisch auch Weinheim war toll. Aber heute Abend, das war wirklich was Besonderes. Ich glaub die beste Show der Tour, definitiv mein Highlight! Es war eine <em><strong>Pennywise</strong></em>-Show, also waren nur ein paar Strung-Out-Fans da und einige Leute, die vielleicht schon mal von uns gehört hatten. Ich mag Shows, die nicht einfach sind, wo du dich anstrengen musst, damit die Leute dich respektiert und auf deine Musik abgehen. Ich mag diese Herausforderung.</p>
<p><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/strung-out-6.jpg" rel="lightbox[2224]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2229" title="strung-out-6" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/strung-out-6-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><strong>Millencolin, Bad Religion, Billy Talent, Turbonegro … um nur einige zu nennen, mit denen ihr dieses Jahr die Bühne teilt. Spielen da kleine, lokale Bands überhaupt noch eine Rolle? </strong></p>
<p>Natürlich! Wir finden es sehr gut und wichtig, wenn auch lokale Bands involviert sind. Wir helfen gern aus und spielen wirklich oft mit lokalen Bands. Darum geht´s doch bei Punkrock: die Community, Leute aus der Szene zusammen zu bringen. „Du hast eine Band? Cool, komm und spiel das nächste Mal mit uns!“ Natürlich macht es Spaß mit großen Bands wie Pennywise zu spielen aber auch mit lokalen Bands. Sie mögen es und wir mögen es &#8211; wir inspirieren uns gegenseitig!</p>
<p><strong>Wie gut kennst du Deutschland? Ihr wart ja nun schon ein paar Mal hier …</strong></p>
<p>Es gibt in Deutschland viele schöne Orte, wie Frankfurt oder Köln. Köln ist schon einer meiner Lieblingsstädte. Auch Berlin mag ich sehr, oder Düsseldorf. Ich liebe schwarzen Kaffee, ein gutes Croissant aber ich liebe es auch eine schöne Kirche wie den Kölner Dom zu sehen. Ich interessiere mich für Architektur, liebe Gebäude und Kunst, all das alte Zeug zu sehen, dass vor 1000den von Jahren gebaut wurde. Oder die alten Schlösser, die man von den Bergen aus sehen kann. Das alles ist für mich was Besonderes. Ich lebe in Kalifornien, das krieg ich da nicht zu sehen! In ein paar Monaten will ich mit meiner Freundin hier reisen, nach Paris, Berlin, Amsterdam, Mailand &#8211; einfach ein paar coole Orte besuchen. Nach der Tour starte ich also mit meiner Freundin eine private Tour, ohne Van und Gitarren und so &#8211; nur wir zwei.</p>
<p><strong>Die Möglichkeiten sich Musik zu kaufen oder sich zu besorgen haben sich in den letzten Jahren stark geändert. Werden Eure Songs nur noch runtergeladen oder verkauft ihr noch Platten? Am Merchandising-Stand gab´s kein Vinyl!</strong></p>
<p>Ja, wir waren zu faul das Zeug mitzuschleppen. Es ist einfach zu schwer auf Tour. Aber Leute hören heute wieder mehr Vinyl, Vinyl ist back! Wir machen jetzt wieder viel auf Platte, das haben wir eine Zeitlang nicht getan. Vinyl ist hipper und cooler, aber klar gibt´s auch CDs und Leute laden die Songs runter. Nur Kassetten gibt´s nicht mehr. Ich habe grundsätzlich nichts gegen free downloads. It´s the nature of the beast! Stell dir vor, ein kleines Nest in Südamerika ohne Plattenladen. Da lädt dann einer deine Musik runter, brennt CDs für zwanzig Kids und die hören plötzlich deine Musik, kommen zu deiner Show und kennen all deine Songs. Das ist doch fantastisch!</p>
<p><strong>Euer letzte Album </strong><em><strong>Top Contenders </strong></em><strong>erschien 2011 und</strong><em><strong> </strong></em><strong>ist eine Best Of-Platte. </strong></p>
<p>Ja, wir haben von all unseren bisherigen Platten ein paar Stücke genommen, remixed und remastered und haben noch drei ganz neue Stücke mit drauf gepackt. Es ist ein Tribut an unsere Fans. Auf das Bootleg haben wir daher auch Fotos von all unseren Fans gedruckt, die sich das Strung Out Astrolux tätowiert haben. Fans können sich also das Album kaufen und sagen, „Hey, das bin ich da drauf!“. Eine geile Collage mit all den Tattoos als großes Poster.</p>
<p><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/strung-out-5.jpg" rel="lightbox[2224]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2231" title="strung-out-5" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/strung-out-5-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<p><strong>Was kommt als nächstes? </strong></p>
<p>Wir sind dabei ein neues Album zu schreiben. Sieben Songs stehen schon, sieben werden wir noch schreiben. Ab Sommer wollen wir dann ins Studio und ich hoffe, bis Ende des Jahres kommt dann das neue Album raus.</p>
<p><strong>Vielen Dank! </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Interview: Roland B. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Check: <a href="http://www.strungout.com/tourdates.php " target="_blank">www.strungout.com</a></strong></p>
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		<title>Antidote NYHC, the missing talk</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jun 2013 14:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bocky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[The Missing Talk deshalb, weil es sich bei diesem Artikel um ein Interview handelt, das platzbedingt leider nicht in die #17 kam. Aber trotzdem wollen euch natürlich nicht vorenthalten, was Steve Robb Nunio und Drew Stone entlockte. In den frühen &#8230; <a href="http://www.punkrock-fanzine.de/?p=2215">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/AAAEinsteiger.jpg" rel="lightbox[2215]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2216" title="AAAEinsteiger" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/AAAEinsteiger-300x110.jpg" alt="" width="300" height="110" /></a></p>
<p>The Missing Talk deshalb, weil es sich bei diesem Artikel um ein Interview handelt, das platzbedingt leider nicht in die #17 kam. Aber trotzdem wollen euch natürlich nicht vorenthalten, was Steve Robb Nunio und Drew Stone entlockte.<span id="more-2215"></span></p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">In den frühen Achtzigern warfen die New Yorker Antidote eine EP auf den Markt, die heute bei Hardcore-Fans zu einem begehrten Sammlerstück gehört. Erstpressungen sind nicht nur bei ebay fast unbezahlbar. Nach sage und schreibe 21 Jahren kehrt das Hardcore-Urgestein zurück und hat bei Bridge Nine ein neues Album im Gepäck. Oftmals darf man bei solchen Veröffentlichungen ja skeptisch sein. War ich ehrlicherweise auch. Aber bereits nach dem ersten Durchlauf gefiel mir „No Peace In Our Time“ so gut, dass ich die CD dazu auserkoren hatte, mehrere Wochen in meinem Autoradio rauf und runter zu laufen. Genau bei einer solchen Fahrt kam es mir in den Kopf, doch vielleicht mal ein Interview mit der Band zu machen, um zu fragen was Sache ist. So nahm ich mir Robb Nunzio, Gründer und Kopf von Antidote, und Sänger Drew Stone, der leider nicht auf der ersten EP sang und erst später zu der Band stieß, als sie sich schon in einem Wandel befand, zur Brust.</span><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Viel Spaß beim Lesen. </span></p>
<p><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/antidote-cover2012-288kb.jpg" rel="lightbox[2215]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2217" title="antidote-cover2012-288kb" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/antidote-cover2012-288kb-300x297.jpg" alt="" width="300" height="297" /></a></p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"><strong>Wie kamt ihr eigentlich auf die Idee, ein neues Album herauszubringen, nachdem ihr 21 Jahre lang nichts veröffentlicht habt?</strong></span></p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Nunzio: Im Dezember 2008 wurden wir gefragt, ob wir Lust hätten auf der A7-Reunion Show in der Knitting Factory hier in New York zu spielen. </span><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"><em>(Anm.: Das A7 war neben dem CBGB eine der Wiegen für den NYHC. Der Laden befand sich an der Ecke East 7th Street / Avenue A. Daher rührt auch der Name. Viele legendäre Bands gaben sich hier die Klinke in die Hand.)</em></span><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"> Es waren sechzehn Jahre vergangen, seit wir das letzte Mal spielten, und wir waren uns gar nicht sicher, ob es jemanden einen Scheißdreck interessieren würde. Ungeachtet dessen: Als wir raus auf die Bühne gingen, war der Saal gefüllt bis zum Dach, mit einer ganz neuen Generation von Kids, die die Musik liebten, sämtliche Texte kannten, und total durchdrehten. Was als ein paar „Reunion“-Shows startete, entwickelte sich zu einer längeren Sache, weil die Shows einfach unglaublichen Spaß machten. Nachdem wir ein paar Auftritte hatten, wollten wir uns weiterentwickeln, und weil wir ein ganzes Bündel an Songs aus unserer Hardcore-Zeit hatten, die niemals aufgenommen wurden, entschlossen wir uns ein neues Album aufzunehmen. Zusätzlich zu den Liedern, die nie aufgenommen wurden, schrieb ich ein paar neue Songs. Die Herstellung von „No Peace In Our Time“ war ein langer Prozess, der etwa ein Jahr dauerte.</span></p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Drew Stone: Es ist das Hardcore-Album, das wir immer machen wollten, seit ich der Band in den frühen Achtzigern beigetreten bin. Obwohl Antidote immer noch eine Hardcore-Band waren als ich 1984 dazukam, hatten doch andere Einflüsse bereits begonnen sich hinein zu schleichen. Zu der Zeit als wir „Return To Burn“ ein paar Jahre später aufnahmen, hatten wir uns zu einer ziemlichen „Rock“-Band entwickelt. Jetzt zu diesem Zeitpunkt 2012 wurde das Ganze ein geschlossener Kreis und das ist echt großartig. Antidote ist eine New York Hardcore-Band der ersten Welle.</span></p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Nunzio: Drew und ich, fühlten immer, dass „Thou Shalt Not Kill“ ein großartiges Album war. Es war sogar sein liebstes NYHC-Album bevor er der Band beitrat. Aber es war eine wirklich harte Sache für ihn, in dem Bewusstsein zu leben, dass es nicht wirklich was Neues gab, wo er seine Stimme beisteuern konnte, etwas das dieses legendäre Album toppen könnte. Ich wollte dass „No Peace In Our Time“ seine Chance ist, den Schatten, unter dem er so lange gearbeitet hat, endlich abzuschütteln. Meiner Meinung nach haben er und die Band die Qualität, den Sound und die allgemeine Intensität von „Thou Shalt Not Kill“ erbracht, aber genauso gut ihren persönlichen Abdruck hinterlassen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„<span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"><strong>Thou Shalt Not Kill“ ist ein absoluter Klassiker in der Hardcore-Szene. Selbst wenn das Album nur knappe neun Minuten dauert. Was denkt ihr, warum gerade dieses Album so ein Klassiker wurde?</strong></span></p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Nunzio: „Thou Shalt Not Kill“ war eines der ersten New York Hardcore-Alben, das tatsächlich professionell aufgenommen wurde und einen guten Sound hatte. Jerry Williams, der Tontechniker im C.B.G.B. war und zu diesem Zeitpunkt mit den Bad Brains arbeitete, hatte viel damit zu tun. Zusätzlich fingen die Songs den Moment ein und das Gefühl, was zu dieser Zeit gerade in der Hardcore-Scene vor sich ging.</span></p>
<p><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/AAA3.jpg" rel="lightbox[2215]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2218" title="AAA3" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/AAA3-300x218.jpg" alt="" width="300" height="218" /></a></p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"><strong>Ich weiß, die Frage könnte euch auf den Sack gehen, aber ich kenne einige Leute, die mir schon sagten: „Wie kannst du diese Band bloß hören, die haben ein rassistisches Lied.“ Ich spreche von „Foreign Job-Lot“. Ich weiß, Agnostic Front haben den Song „Public Assistance“, der ebenfalls des Öfteren diskutiert wird. Wie war die Punk-Szene zu der Zeit, als solche Texte geschrieben wurden?</strong></span></p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Nunzio: „Foreign Job-Lot“ ist kein rassistisches Lied und es tut mir echt leid, dass es manchmal von Leuten so wahrgenommen wird. Ich hab den Song als Teenager geschrieben, als ich in Jackson Heights Queens in den späten Siebzigern aufwuchs. Er handelt davon wie hart es ist ein Teenager zu sein und erwachsen zu werden.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"><strong>Rückblickend betrachtet: War es die falsche Entscheidung nach „Thou Shalt Not Kill“ aufzuhören? War es vielleicht sogar falsch euren Musikstil zu ändern und mit „Return 2 Burn“ ein Rock/Metal-Album erscheinen zu lassen?</strong></span></p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Nunzio: Auf der einen Seite erhielt „Return 2 Burn“ den Namen Antidote über all die Jahre, in denen wir eine „Rock“-Band waren. Wir spielten wirklich großartige Shows zu jener Zeit und genossen dies wirklich. Auf der anderen Seite war es nicht das Hardcore-Album, das sehr viele Menschen von uns wollten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"><strong>Ihr habt Howard Weinberg ausgewählt, um euer neues Album zu produzieren. Für alle, die ihn nicht kennen, soll gesagt sein, dass der Mann ein paar All Time-Classics in diversen Musikrichtungen produziert hat. </strong></span><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"><em><strong>(Anm: Howard Weinberg hat um genau zu sein, über 3000 Alben gemastert. Darunter 200, die Gold erhielten. </strong></em></span><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"><em><strong>Unter anderem produzierte er Bands wie The Clash, The Ramones, Slayer, Run DMC, Sonic Youth, Prince, Scorpions, Pixies, Red Hot Chili Peppers, Iggy Pop, Rancid, Beastie Boys, Pantera, Metallica, Nirvana, Hüsker Dü und noch ’ne ganze Menge andere Sachen.) </strong></em></span><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"><strong>Wie seid ihr darauf gekommen, gerade mit ihm zu arbeiten? Wie war es mit einer solchen Legende zu arbeiten?</strong></span></p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Nunzio: Howie Weinberg hat „Thou Shalt Not Kill“ 1983 gemastert. Als wir das neue Album fertig stellen wollten, fanden wir heraus, dass er mit einem Freund von uns zusammen in Los Angeles lebte. Wir dachten es wäre eine coole Idee, ihn wieder mit Antidote zu vereinen und ihn „No Peace In Our Time“ mastern zu lassen. Also riefen wir ihn an und er war sofort dabei.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"><strong>Wie lange hat es eigentlich gedauert Roger Miret zu überreden, dass er „Rise Above“ mit euch singt?</strong></span></p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Nunzio: Roger Miret ist ein alter Freund von uns. Diese Freundschaft reicht zurück bis zur original NYHC-Szene. Alles was nötig war, war ein Anruf und er war dabei. Er ist einer der All-Time Great Guys und er ist eine Legende im Hardcore.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"><strong>Wo wir gerade über „Rise Above“ reden: Warum habt ihr gerade diesen Song gecovert? Versteht mich nicht falsch, der Song ist großartig, aber hattet ihr vielleicht andere Ideen für weitere Songs, die ihr covern wolltet?</strong></span></p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Nunzio: Wir covern auch noch „Filler“ und „I Don’t Wanna Hear It“ von Minor Threat. </span><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Aber ich denke, das ist es dann mit den Coversongs für’s Erste.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"><strong>Drew, du hast den Film „All Ages &#8211; The Boston Hardcore Film“ gedreht, welcher sehr gut ist und super informativ für all die Leute, die zu spät geboren sind, um Teil des Ganzen zu sein. Kannst du uns was über den Film erzählen? Was war deine Motivation?</strong></span></p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Drew: Meine Passion ist es, ein Dokumentar-Filmemacher zu sein. Als meinen größten Einfluss sehe ich den deutschen Regisseur Werner Herzog. Ich wollte schon immer einen Film über die frühe Boston Hardcore-Szene, die so einflussreich war, machen und ich bin wirklich dankbar, dass es schlussendlich geklappt hat. Bis heute hat diese Szene mich, und viele andere Menschen auch, sehr beeinflusst. Ich fühlte immer, dass ich die Fähigkeit hatte, der Geschichte gerecht zu werden. Ich wurde für das Buch „American Hardcore“ interviewt und mir gefiel der Film, den Paul Rachman und Steve Blush gemacht hatten. Aber ich hatte das Gefühl, dass es nur eine Übersicht war und dass die frühe Boston-Szene eine wirklich starke Story zu erzählen hatte. Ich verband mich wieder mit alten Freunden: Duane Lucia (Executive Producer), der die Gallery East Venue – welche sehr an der Entwicklung der frühen Boston Hardcore-Szene war – früher besaß. Und mit Katie „The Kleening Lady“ Goldman (Producer), die eine Hauptstütze dieser frühen Szene war. Und wir entschieden uns dafür den Film zu machen. Wenn ihr mehr Informationen über „All Ages &#8211; The Boston Hardcore Film“ haben wollt, bitte kuckt auf Facebook unter </span><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.facebook.com/allagesthefilm?ref=ts"><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">http://www.facebook.com/allagesthefilm?ref=ts</span></a></span></span><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"><strong>Soweit ich weiß, hast du auch Filme über Motorräder gemacht? Fährst du selbst gerne Motorrad? Ist es eigentlich dein Hauptberuf Filmemacher zu sein? Was planst du noch so in der Zukunft?</strong></span></p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Drew Stone: Ja, ich habe die „Urban Street-Bike Warriors“-Serie gemacht. </span><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Genau wie die „I Live To Ride“-Episode für die MTV-Show „True Life“. </span><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Ich fahre gerne Motorrad, aber ich lebe gerade in Manhattan, das wirklich nicht die richtige Stelle zum Biken ist. Ich rüste gerade auf, um eine Doku über den A&amp;R-Typ Michael Alago, der Metallica bei Electra Records unter Vertrag nahm, zu machen. Er hat ein ziemlich bewegtes Leben und ich will unbedingt seine Geschichte erzählen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"><strong>Was hast du denn in den letzten 21 Jahren noch so alles gemacht?</strong></span></p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Drew Stone: Nachdem die Band sich 1992 auflöste, startete ich „Stone Films NYC“, meine Filmproduktionsfirma. Mit Paris Mayhem zusammen, der zuvor Gitarre bei den Cro-Mags spielte. Wir produzierten ein ganzes Bündel an Musik-Videos und waren eine Zeit lang gut beschäftigt. </span><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Onyx „Slam“, Type O Negative „Black#1“, Run DMC „Ohh Watcha Gonna Do“, Kings X „Dogman“, Biohazard „Punishment“, „Shades Of Grey“ und „Tales From The Hardside“. </span><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Nur um Einige zu nennen, die wir zu der Zeit machten. Nachdem Paris weiterzog, machte ich auf eigene Faust weiter: Agnostic Front „Gotta Gotta Go“, Merauder „Master Killer“, Shelter „In The Van Again“, Madball „Pride“ und Down By Law. Für eine Zeit war ich der „King of Hardcore Videos!“ Zu dem Augenblick fing ich auch mit „Stone Management“ an: „We manage the unmanageable“ und arbeitete mit Merauder, Subzero und Fury Of Five. Sie bekamen alle den Drew Stone „Package Deal“, welcher wie folgt lautete: „Ich werde dich bei einem Label unterbringen, mache dir ein Musik-Video und buche dir eine Europa-Tour.“ Irgendwie fühlte ich mich aber ausgebrannt, nachdem ich mit so vielen Bands gearbeitet hatte und dann kam von irgendwo her das Interesse an diesem Extrem-Sport-Ding. Ich machte den Film „12:00“, welcher von Street-Bike Freestyle handelt. Und dann eben die sechs „Urban Street Bike Warriors“, die mich ein paar Mal um die Welt brachten. Ich stellte die „Urban Street-Bike Warriors Black Sheep Squadron Tour“ zusammen, die zu jener Zeit bahnbrechend war. Drei Jahre in Folge gingen wir runter zur Guantanamo Bay in Kuba, wo wir immer eine Show für die dort stationierten Truppen machten. </span><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"><em>(Anm. Obnoxious: Häh?)</em></span><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"> Wie bereits erwähnt, machte ich auch die „I Live To Ride“-Episode für MTVs „True Life“, die den Sport einem Millionenpublikum vorstellte. Und die letzten Jahre habe ich an „xxx All Ages xxx &#8211; The Boston Hardcore Film“ gearbeitet, welcher dann erst den Festival-Rundgang machte und nun auf DVD erhältlich ist.</span></p>
<p><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/AAA2.jpg" rel="lightbox[2215]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2219" title="AAA2" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/AAA2-300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a></p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"><strong>Ihr wart eine Hardcore-Band als das Ganze anfing. Was hat sich eigentlich alles bis heute geändert? Positiv und Negativ</strong></span><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">?</span></p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Nunzio: Alles verändert sich, das ist die Natur der Kunst. Am Anfang war die Szene ganz frisch und vibrierend, aber wie überall kommen verschiedene Einflüsse von überall her. Und verschiedene Leute kommen und gehen. Hardcore war immer ein „Tor“ für junge Menschen, um mit Musik in Kontakt zu kommen und dann mit anderen Sachen weiter zu machen. Was wirklich eines der besten Sachen am Hardcore ist.</span></p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Drew Stone: Der Grund, warum wir wieder mit Antidote spielen, ist weil es wieder Spaß macht. Und das war der Grund, weshalb wir vor über dreißig Jahren angefangen haben, Musik zu spielen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"><strong>Mal Hand auf’s Herz: War das jetzt euer letztes Antidote-Album oder können wir da noch einiges in Zukunft erwarten?</strong></span></p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Nunzio: Wir werden mal schauen wie dieses hier angenommen wird. Es ist schon seltsam, denn obwohl viele der Songs zu der „Thou Shalt Not Kill“-Zeit geschrieben wurden, reagieren die Leute darauf, als seien es alles brandneue Songs.</span></p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Drew Stone: Ich hoffe, wir können in Zukunft noch ein paar Old School Hardcore-Songs aufnehmen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"><strong>Zurzeit gibt es ja eine Menge Reunions. Zum Beispiel Gorilla Biscuits, DYS… Black Flag gibt es in zwei Versionen: Ein Mal als Flag und ein Mal als Black Flag. Welche Reunion wird wohl die nächste sein? Von welcher Band würdet ihr euch wünschen, dass sie sich wieder zusammenrauft, um neue Songs von ihnen zu hören oder mal wieder eine Show zu sehen?</strong></span></p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Nunzio: Ich würde gerne Government Issue die Sachen aus der „Boycott Stab“-Zeit spielen sehen. </span></p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Drew Stone: SS Decontrol, wenn sie ihre ersten beiden Alben „The Kids Will Have Their Say“ und „Get It Away“ spielen würden. Also als sie noch nicht scheiße waren.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"><strong>So, zu guter Letzt: Werden wir Antidote irgendwann irgendwie live in Europa zu sehen bekommen? Ich glaube, ich wäre wohl nicht der Einzige, der darüber glücklich wäre.</strong></span></p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Drew Stone: Antidote ist nicht wirklich eine tourende Band. Der Grund, dass es uns so sehr gefällt und wir immer noch den Wunsch hegen, Shows zu spielen, ist weil wir nicht zu häufig spielen. Wir spielen meistens in der New Yorker Gegend und glücklicherweise ist es eine „kosmopolitische“ Stadt, die von vielen Menschen besucht wird. Das ist der Grund, warum viele Menschen von überall auf der Welt uns spielen gesehen haben, seit wir wieder zusammen sind. Unterm Strich hoffen wir jedoch, dass wir zu euch rüber nach Europa kommen und einige Shows 2013 spielen werden.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"><strong>Danke für eure Zeit.</strong></span></p>
<p><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/AAA1.jpg" rel="lightbox[2215]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2220" title="AAA1" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/AAA1-300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a></p>
<p><span style="color: #222222;"><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"><strong>Nachwort:</strong></span></span><span style="color: #222222;"><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"> Ich bin mir durchaus bewusst, dass es einige, teils berechtigte Kritiken hageln wird, z.B. dass ich bei der ein oder anderen Frage hätte nachhaken können. Wir haben das auch in der Redaktion diskutiert. Leider muss ich sagen, dass ich durch private, sagen wir mal Probleme nicht dazu kam. Ich will aber ein paar Sachen klarstellen: Auch wenn Nunzios Antwort auf die Frage zu „Foreign Job-Lot“ etwas mager ist, kann man der Band das aber so wohl abnehmen. Dass man es bei Antidote keinesfalls mit Rassisten oder ähnlichen Spacken zu tun hat, beweist der Song „Nazi Youth“, der sich auch auf „Thou Shalt Not Kill“ befindet. Alle die wissen wollen was die Band von Nazis hält, sollte sich den Text mal durchlesen. Der zweite Punkt, den man kritisieren kann, ist die Sache mit den Motor-Shows für Soldaten. Ich meinerseits hab in Luxemburg auch Militärdienst geleistet. Warum? Da könnt ihr mich gerne mal selbst drauf ansprechen. Ich hab aber in dieser Zeit amerikanische Soldaten kennen gelernt, von denen die meisten recht nette Leute waren </span></span><span style="color: #222222;"><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;"><em>(Anm. Obnoxious: Nett ist doch ein anderes Wort für scheiße, oder?)</em></span></span><span style="color: #222222;"><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">. Nun ist es oft so, dass viele Leute sich in Amerika zur Armee melden, weil sie sonst keine Perspektive haben. Ich sah viele die knapp 18 Jahre alt waren, ein Kind hatten und versuchten Freundin und Kind zu ernähren. Diese Typen waren beileibe keine Patrioten, sondern sie wollten oft nur für ihre Familien sorgen. Wenn man betrachtet, dass viele Basketball-, Fernseh-, Wrestling-, Pop-Stars und Schauspieler die Truppen besuchen, um ihnen für ein paar Stunden eine schöne Zeit zu machen, kann ich solche Auftritte nachvollziehen. Das könnt ihr nun gut finden oder auch nicht, das bleibt letztlich jedem selbst überlassen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: HelveticaNeueLT Std,sans-serif;">Rumpelschiltzchen</span></p>
<p>Check:</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/pages/Antidote/107856069250625">www.facebook.com/pages/Antidote/107856069250625</a></p>
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		<title>Punk in Myanmar Bildergalerie</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jun 2013 10:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bocky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie in der aktuellen Ausgabe versprochen gibt es hier jetzt noch ein paar weitere ausgewählte Bilder von Roland Bellinghausen aus Mynamar. Lehnt euch zurück und lasst euch mal so richtig beeindrucken.Je nach Feedback werde ich mich mit Roland kurzschließen und &#8230; <a href="http://www.punkrock-fanzine.de/?p=2185">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/8.1.jpg" rel="lightbox[2185]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2186" title="8.1" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/8.1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Wie in der aktuellen Ausgabe versprochen gibt es hier jetzt noch ein paar weitere ausgewählte Bilder von Roland Bellinghausen aus Mynamar. Lehnt euch zurück und lasst euch mal so richtig beeindrucken.<span id="more-2185"></span>Je nach Feedback werde ich mich mit Roland kurzschließen und ihn bitten uns weitere Bilder zur Verfügung zu stellen. Mag man so genannte Diaabende auch bis aufs Blut hassen &#8211; ich schließe mich direkt an &#8211; so darf man hierbei gerne berücksichtigen, dass es hier Bilder aus einem Land gezeigt werden, das gut 50 Jahre von einer Militärdiktatur von der Außenwelt abgeriegelt wurde.</p>
<p>Aber jetzt schaut euch zuerst an, was Roland eigefangen hat:</p>
<p><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/1.jpg" rel="lightbox[2185]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2187" title="1" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/21.jpg" rel="lightbox[2185]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2196" title="2" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/21-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/2.jpg" rel="lightbox[2185]"><br />
</a><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/3.jpg" rel="lightbox[2185]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2189" title="3" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/3-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/4.jpg" rel="lightbox[2185]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2190" title="4" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/4-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/5.jpg" rel="lightbox[2185]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2191" title="5" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/5-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/6.jpg" rel="lightbox[2185]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2192" title="6" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/6-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/7.jpg" rel="lightbox[2185]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2193" title="7" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/7-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/8.jpg" rel="lightbox[2185]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2198" title="8" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/8-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/8.2.jpg" rel="lightbox[2185]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2199" title="8.2" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/8.2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/9.jpg" rel="lightbox[2185]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2203" title="9" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/9-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/9.9.jpg" rel="lightbox[2185]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2201" title="9.9" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/9.9-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/9.91.jpg" rel="lightbox[2185]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2202" title="9.91" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/9.91-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/15.jpg" rel="lightbox[2185]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2204" title="15" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/15-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/16.1.jpg" rel="lightbox[2185]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2205" title="16.1" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/16.1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/16.jpg" rel="lightbox[2185]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2206" title="16" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/16-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/17.jpg" rel="lightbox[2185]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2207" title="17" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/17-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/11.jpg" rel="lightbox[2185]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2208" title="11" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/11-300x100.jpg" alt="" width="300" height="100" /></a><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/12.jpg" rel="lightbox[2185]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2209" title="12" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/12-300x100.jpg" alt="" width="300" height="100" /></a><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/13.jpg" rel="lightbox[2185]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2210" title="13" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/13-300x75.jpg" alt="" width="300" height="75" /></a></p>
<p>Alle Rechte liegen bei Roland Bellinghausen!</p>
<p>Druck der Bilder nur mit Genehmigung des Fotografen!</p>
<p>Den Kontakt zu ihm stellen wir gerne her, wenn man sich bei uns meldet.</p>
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		<title>Plastic Bomb #83 ab sofort am Kiosk</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jun 2013 09:09:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bocky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Ab Freitag dem 31.Mai an allen Bahnhofskiosken in D-Land, Österreich und der Schweiz erhältlich, außerdem an vielen Flughafenkiosken, Plattenläden und szenerelevanten Klamotten- und Konzertläden. Inhalt in Kurzform: NOFX, Bazooka Zirkus, Heyoka, Yok, What we Feel, Refpolk, ZSK, E-620 im &#8230; <a href="http://www.punkrock-fanzine.de/?p=2180">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/cover_831.jpg" rel="lightbox[2180]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2182" title="cover_83" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/06/cover_831-213x300.jpg" alt="" width="213" height="300" /></a></p>
<p>Ab Freitag dem 31.Mai an allen Bahnhofskiosken in D-Land, Österreich und der Schweiz erhältlich, außerdem an vielen Flughafenkiosken, Plattenläden und szenerelevanten Klamotten- und Konzertläden.</p>
<p><span id="more-2180"></span></p>
<p><strong>Inhalt in Kurzform: </strong>NOFX, Bazooka Zirkus, Heyoka, Yok, What we Feel, Refpolk, ZSK, E-620 im Interview, dazu massenhaft Persönliches, Lustiges und Politik.</p>
<p><strong>Auf der CD-Beilage findet ihr: T</strong>errorgruppe, Sensitives, Arrested Denail, Bazooka Zirkus, Juggling Jugulars, Thinner, BS-System, Inner Conflict, the Prosecution, Wärters schlEchte und viele mehr&#8230;!</p>
<p><strong># 83 im Detail: </strong>wir haben ein Interivew mit<strong> Fat Mike von NOFX</strong>, das nach langem hin und her in letzter Sekunde zu Stande kam, <strong>Bazooka Zirkus, Heyoka, E-620 und Yok,</strong> der sich ja jetzt nicht mehr nur als Liedermacher und Schauspieler, sondern auch als Buchautor betätigt.</p>
<p><strong>What We Feel </strong>sprechen über Behördenwillkür in Russland und verfolgte Antifaschisten, aber auch über das Thema Feminismus, was in der Pussy Riot Berichterstattung ja immer etwas zu kurz kam.</p>
<p>Außerdem gibt es ein Interview mit <strong>Christian von Apesville Artworks</strong>, dessen Zeichnungen ihr von einigen Plattencovern, Shirts usw kennen könntet. Und ein Interview mit <strong>Daniel Ryser, der vor Kurzem die Slime-Biograpie</strong> &#8220;Deutschland muss sterben&#8221; veröffentlicht hat.</p>
<p>Wir haben eine <strong>neue Rubrik namens &#8220;Punk Plus&#8221; </strong>in der wir euch ab jetzt unsere Lieblingsbands zusammen mit Plattentips nennen möchten, und zwar nicht im klassischen Punkbereich, sondern eben &#8220;über den Tellerrand&#8221;. Thema dieses mal: <strong>Hip Hop.</strong> Dieses Thema ist auch durch das Interview mit <strong>Refpolk von Schlagzeiln </strong>präsent, der als Hip Hop Künstler viel in alternativen Läden unterwegs ist und mit vielen Punkbands zusammen aufgetreten ist.</p>
<p><strong>ZSK e</strong>rzählen unter Anderem, welchen Einfluss Punk ihrer Meinung nach heute noch auf Jugendliche hat und was ihr musikalisches Comeback sonst noch mit sich bringt.<br />
In der Anders Leben Rubrik geht es um ein Umweltschutz-Thema, das berechtigter Weise in vielen Medien grade richtig Fahrt aufnimmt: <strong>&#8220;Virtuelles Wasser&#8221;.</strong></p>
<p>Wir machen mit unserem 20-Jahre-Plastic Bomb-Jubiläum weiter, Micha berichtet über die<strong> Hefte #7 bis #15, </strong>hat wieder eine ganze Menge <strong>Leserreaktionen nebst Fotos</strong> zusammen gestellt <strong>UND einige der ehemailigen Heft-Schreiber_innen </strong>motivieren können, ein bisschen zu erählen, was so aus ihnen geworden ist.<br />
Ebenfalls nachgefragt: was ist eigentlich aus der<strong> Antifa Passau</strong> geworden? Ein kleines Interview dazu.</p>
<p><strong>Für die Unterhaltung sorgen </strong>dieses mal Krisko´s Top 10 der Punkfilme, Emma´s Wasserschaden hinter´m Plattenschrank, Chris Scholz, der Propaganda-Minister, Exotenpunk und die Geschichten aus der Gruft.</p>
<p><strong>Wir wünschen viel Spaß beim Lesen !!!</strong></p>
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		<title>&#8220;Common Street&#8221; Heftbeilage in der #17</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 13:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bocky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Passend zu unserem Punk in Myanmar Special in der #17, wird allen unseren Abonnenten das erste Punk Fanzine aus Myanmar beiliegen! Um verständlich zu machen, was daran so besonders ist, eine kleine Erklärung: Myanmar, auch Birma oder Burma genannt, ist &#8230; <a href="http://www.punkrock-fanzine.de/?p=2160">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/05/CS1.jpg" rel="lightbox[2160]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2164" title="CS1" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/05/CS1-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a><br />
Passend zu unserem Punk in Myanmar Special in der #17, wird allen unseren Abonnenten das erste Punk Fanzine aus Myanmar beiliegen!<br />
Um verständlich zu machen, was daran so besonders ist, eine kleine Erklärung:<span id="more-2160"></span><br />
Myanmar, auch Birma oder Burma genannt, ist ein Land, das grob gesehen im Osten an Indien, im Norden an China und im Westen und Süden an Thailand grenzt. Rund die letzten 50 Jahre litt das Land unter einer harten Militärdiktatur. Noch vor gerade einmal sechs Jahren, also 2007 (!), wurde eine Demonstration gewaltsam beendet. Bis heute ist nicht klar, wie viele Menschen dabei umkamen. Die Zahlen schwanken zwischen 10 und mehreren tausend Toten!<br />
Seit circa dem Jahreswechsel von 2010 auf 2011 sind in dem Land Demokratisierungsprozesse zu beobachten und am 1. April 2013 erschienen erstmals seit 1962 wieder private Tageszeitungen &#8211; u.a. The Voice Daily oder The Golden Fresh Land. Richtig gelesen, das ist nicht einmal zwei Monate her! Am Erscheinungstermin des Punkrock! #17 sind es gerade einmal neun Wochen, seit dem in dem Land wieder staatlich unabhängig berichtet werden darf. Wie krass ist das denn!?</p>
<p><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/05/CS2.jpg" rel="lightbox[2160]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2165" title="CS2" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/05/CS2-211x300.jpg" alt="" width="211" height="300" /></a><br />
Entsprechend froh sind wir euch dieses Fanzine präsentieren zu können. Denn im Gegensatz zu den Zeitungen, die man teilweise digital einsehen kann, ist das Common Street Punk-Fanzine #1 die erste nicht staatliche und gedruckte Schrift außerhalb des Landes weltweit!<br />
Das liest sich etwas reißerisch, weil solche Superlative leider von allen möglichen Medien mittlerweile überstrapaziert sind, doch anders kann ich es nicht vermitteln.<br />
Da das Fanzine extra in mehrmonatiger Kleinstarbeit, aufgrund von immer noch lesbaren Sprachschwierigkeiten, ins Englische übersetzt wurde, bekommt man so einen recht guten Eindruck von ihrem Leben und was sie vor Ort bewegt. So ist das &#8220;Common Street&#8221; kein Fanzine im klassischen Stil, wie wir es kennen. Es richtet sich nämlich auch an den &#8220;normalen&#8221; Birmesen, um ihm zu vermitteln, was Punk für die Leute bedeutet, die das Zine dort veröffentlichen. Eine Gruppe rund um die Punkband The Rebel Riot, die sehr politisch motiviert ist. Hierzulande wären das Anarcho-Punks, die in Gruppen wie &#8220;Food Not Bombs&#8221; und ähnlichem aktiv sind. Doch möchte ich euch nicht zu viel verraten, lasst euch gegebenenfalls als Abonnent überraschen und taucht für 40 DIN A5 Seiten in eine Punkszene ein, die über 11.000 Kilometer von Deutschland aus gerade erst entsteht!</p>
<p>Besten Dank an Andi aus Stuttgart für das Einleiten und Kyaw Kyaw von The Rebel Riot aus Yangon für die Hauptarbeit an dem Projekt!<br />
Zu guter Letzt: hier ein paar weitere Beispielseiten. Einige der Seiten wurden im Original belassen, damit auch das einmal sehen und &#8220;fühlen/spüren&#8221; kann!</p>
<p>Aboanfragen bitte an: abo@punkrock-fanzine.de<a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/05/CS4.jpg" rel="lightbox[2160]"><img class="alignright size-medium wp-image-2167" title="CS4" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/05/CS4-214x300.jpg" alt="" width="214" height="300" /></a></p>
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<p><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/05/CS5.jpg" rel="lightbox[2160]"><img class="alignleft size-medium wp-image-2168" title="CS5" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/05/CS5-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/05/CS6.jpg" rel="lightbox[2160]"><img class="alignright size-medium wp-image-2169" title="CS6" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/05/CS6-214x300.jpg" alt="" width="214" height="300" /></a></p>
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		<title>!!! Neue Punkrock-Shirts am Start !!!</title>
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		<pubDate>Sun, 12 May 2013 15:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bocky</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich muss man nicht mehr wie ein Häufchen Elend durch den Sommer wandeln, es gibt wieder Shirts von uns. Anbieten können wir euch ab sofort zwei verschiedene Motive. &#160; Motiv 1 „Ich kotz&#8217; in deinen V-Ausschnitt“ ist DAS Anti-Hipster T-Shirt &#8230; <a href="http://www.punkrock-fanzine.de/?p=2146">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/05/Alle1-640x566.jpg" rel="lightbox[2146]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2147" title="Alle1 (640x566)" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/05/Alle1-640x566-300x265.jpg" alt="" width="300" height="265" /></a></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Endlich muss man nicht mehr wie ein Häufchen Elend durch den Sommer wandeln, es gibt wieder Shirts von uns.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Anbieten können wir euch ab sofort zwei verschiedene Motive.<span id="more-2146"></span></span></p>
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<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Motiv 1 „Ich kotz&#8217; in deinen V-Ausschnitt“ ist DAS Anti-Hipster T-Shirt überhaupt. Auf den ersten Blick völlig unverfänglich schallt die Ohrfeige umso lauter, wenn die Grafik im ganzen erfasst wurde. Zeitlos und folgt keinem Trend!</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Gibt es für Frauen als Girlie in S und M</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/05/Lauren1-569x640.jpg" rel="lightbox[2146]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2151" title="Lauren1 (569x640)" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/05/Lauren1-569x640-266x300.jpg" alt="" width="266" height="300" /></a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Für Männer in M, L und XL</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/05/Matze1-640x424.jpg" rel="lightbox[2146]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2152" title="Matze1 (640x424)" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/05/Matze1-640x424-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a></span></p>
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<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Kostenpunkt ist jeweils 10 Euro, hinzu kommen 2 Euro Porto und Verpackung.</span></p>
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<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Motiv 2 „Punks like you that&#8217;s my problem“ hält einem verbohrte und konservative Langweiler vom Hals. Mit der Klischee-Bestätigung steht die „Fick dich“-Attitüde ganz klar im Vordergrund. Ebenfalls gänzlich gegen halbjährliche Modetrends von H&amp;M, New Yorker oder anderen Kettenscheiß!</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Gibt es für Frauen als Girlie in S und M</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/05/Jenny1-640x616.jpg" rel="lightbox[2146]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2153" title="Jenny1 (640x616)" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/05/Jenny1-640x616-300x288.jpg" alt="" width="300" height="288" /></a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Für Männer in M, L und XL</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/05/Eisch3-427x640.jpg" rel="lightbox[2146]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2154" title="Eisch3 (427x640)" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/05/Eisch3-427x640-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></span></p>
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<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Kostenpunkt ist jeweils 10 Euro, hinzu kommen 2 Euro Porto und Verpackung.</span></p>
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<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Bei der Auswahl der Shirts wurde auf die Qualität geachtet. Sie können problemlos ungefähr 87 mal und öfter gewaschen werden und sitzen dann immer noch. Damit sind sie auch bei dem Preis, keine Lappen, über die man sich nach nem halben Jahr ärgern muss!</span></p>
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<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Jetzt bestellen unter: info@punkrock-fanzine.de</span></p>
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<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Bei der Bestellung bitte nicht die Größe und Adresse vergessen!</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><a href="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/05/Alle2-640x607.jpg" rel="lightbox[2146]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2155" title="Alle2 (640x607)" src="http://www.punkrock-fanzine.de/wp-content/uploads/2013/05/Alle2-640x607-300x284.jpg" alt="" width="300" height="284" /></a></span></p>
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